Ringelblum’s Underground Archive of the Warsaw Ghetto — History and Legacy

We invite you to a Zoom webinar about the Ringelblum Archive with Maria Ferenc (Jewish Historical Institute). The online lecture will be held in English and German on November 4, 7 pm CET.

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The Ringelblum Archive is a unique collection of documents pertaining to the Holocaust that was gathered during the war in the Warsaw ghetto. Although almost all the Jews who had been involved in the process of the Archive’s creation were murdered, the Archive survived.

During her lecture lecture, Maria Ferenc will present the history behind the Archive and Oyneg Shabes group that created it as well as its contents. She will also point out to ways in which the Archive can be used today: by researchers, artists or activists.

Maria Ferenc works in the Jewish Historical Institute, where she coordinates the project ‘Encyclopedia of the Warsaw Ghetto’ and the English edition of Ringelblum Archive. She has edited and prefaced 3 volumes of documents from the Ringelblum Archive published in Polish. Recently she has completed her PhD dissertation ‘Sources and meanings of information in the Warsaw Ghetto’ at the University of Warsaw.

“The Archive Fortress / Festung Archiv” – a series of Polish-German seminars

Well-organized, secure and accessible archives are key to the development of democracy. Their collections document the history of society, its way of life and its priorities. The experience of working with a “living” document or its facsimile brings us closer to the past. At the same time, it is also important to be aware of the context of the document’s creation.
This series aims to shine a light on Poland’s and Germany’s archival panorama and take a closer look at collections from selected institutions. We will invite archivists specializing in various areas to give lectures. The name of the series was inspired by the history of the “Berlin Fortress” described in Jens Bisky’s book “Berlin: Biographie einer großen Stadt”. Its construction began in the 17 th
century as a consequence of the trauma suffered during the Thirty Years’ War; it took about 30 years and consumed huge amounts of resources. Nearly half of Berlin residents participated in the effort. Two centuries later, the construction was dismantled and Berlin soon became an open, tolerant city teeming with life. It might seem that its experience as a
“fortress” allowed it later to blossom and open its doors to the world.


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Deutsch

04.11, 19 Uhr | Zoom-Vortrag | Maria Fenc

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Sprachen: Deutsch und Englisch

Das Ringelblum-Archiv ist eine außergewöhnliche Sammlung von Dokumenten über den Holocaust, welches während des II Weltkriegs im Warschauer Ghetto entstanden ist. Obwohl fast alle Jüd*innen, die am Entstehungsprozess des Archivs beteiligt gewesen waren, ermordet wurden, ist uns das Archiv erhalten geblieben.

In ihrem Vortrag wird Maria Ferenc die Geschichte und Inhalt des Archivs sowie ein Porträt der Oyneg Shabes-Gruppe, deren Mitarbeiter*innen die Entstehung des Archivs initiierten und fertigstellten, vorstellen. Sie wird auch zeigen, wie vielfältig das Archiv heute genutzt werden kann: von Forscher*innen, Künstler*innen oder Aktivist*innen.

Maria Ferenc arbeitet am Jüdischen Historischen Institut, wo sie das Projekt „Enzyklopädie des Warschauer Ghettos” und die englische Ausgabe des Ringelblum-Archivs koordiniert. Sie ist die Herausgeberin dreier Bände mit Dokumenten aus dem Ringelblum-Archiv auf Polnisch und hat diese zudem mit einem Vorwort versehen. Kürzlich hat sie an der Universität Warschau ihre Dissertation „Quellen und Bedeutungen von Informationen im Warschauer Ghetto” abgeschlossen.

Festung Archiv – eine polnisch-deutsche Seminarreihe

Für die Entwicklung der Demokratie sind gut organisierte sicher aufbewahrte sowie leicht zugängliche Archive von wesentlicher Bedeutung. Ihre Sammlungen dokumentieren die Geschichte der jeweiligen Gesellschaft und die Entwicklung ihrer Denk — und Handlungsgewohnheiten sowie Prioritätsvorstellungen. Der Kontakt mit einem „lebendigen” Dokument oder dessen digitalisierten Form bringt uns der Vergangenheit näher. Um Dokumente zu verstehen, ist es gleichzeitig wichtig, den Kontext ihrer Entstehung zu kennen.
In unserer Seminarreihe wollen wir die Archivlandschaft in Polen und Deutschland skizzieren und ausgewählte Institutionen näher betrachten. Als Referenten laden wir Archivare ein, die sich auf bestimmte Themengebiete spezialisieren.

Der Titel der Seminarreihe bezieht sich auf die im Jens Biskys Buch „Berlin: Biografie einer großen Stadt” beschriebene Geschichte der „Festung Berlin”. Ihr Bau wurde im 17. Jahrhundert, nach dem durch den Dreißigjährigen Krieg verursachten Trauma, begonnen, dauerte etwa 30 Jahre und verbrauchte enorme Ressourcen. Fast die Hälfte der Einwohner nahm an den Bauarbeiten teil. Zwei Jahrhunderte später wurde die Festung vollständig abgerissen und an ihrer Stelle wuchs eine lebhafte und tolerante Stadt. Man mag darüber spekulieren, ob es nicht gerade diese Erfahrung Berlin später ermöglichte, sich der Welt zu öffnen.

Die Veranstaltung wird polnisch-deutsch gedolmetscht.
Die Seminare finden einmal im Monat abwechselnd in Berlin und Warschau statt. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich.


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